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Goa - Indien
Goa ist der kleinste indische Bundesstaat. Er liegt an der mittleren Westküste Indiens. Goa war rund 450 Jahre lang portugiesische Kolonie und weist daher eine besondere kulturelle Prägung auf. Kaum ein indischer Bundesstaat ist kulturell so nachhaltig von einer europäischen Kolonialmacht beeinflusst worden wie Goa. Dies zeigt auch der hohe katholische Bevölkerungsanteil.
Die Hauptstadt Goas ist Panaji, von den Portugiesen Pangim, von den Briten Panjim genannt. Der Fremdenverkehr ist heute eine der tragenden Säulen der Wirtschaft Goas. Tatsächlich zählt Goa zu den beliebtesten Reisezielen in Indien und trägt etwa 12 Prozent zu den ausländischen Besucherzahlen bei. 2004 kamen 2,2 Millionen Urlauber nach Goa, darunter über 200.000 aus dem Ausland. Besonders beliebt ist Goa als Reiseziel in den Wochen um Neujahr. Der Tourismus in Goa begann in den späten 1960er Jahren mit der Ankunft einiger westeuropäischer Hippies an Goas Stränden. Die besondere, weltoffene Art der Goanesen war die eigentliche Attraktion. Im Gegensatz zum restlichen Indien sind die Goanesen, durch die lange portugiesische Regentschaft, den Umgang mit Europäern gewohnt. Da Fernreisen zu dieser Zeit noch nicht üblich waren, und Indien gerade junge Leute faszinierte, nimmt es nicht Wunder, dass Hippies, die meist wenig Geld dabei hatten, zu Scharen an Goas Strände kamen. Goas Infrastruktur konnte dies gut verkraften und die Touristen in die Gesellschaft assimilieren.
Die Situation änderte sich grundlegend in den 1980er Jahren. Durch Grundstücksspekulationen und Bestechung (vgl. Bakshish) gelang es einigen westeuropäischen Firmen, ansehnliche Teile der Küstengegend Goas in Besitz zu nehmen, und dort grosse tourist resorts zu errichten. Die goanesische Regierung verhinderte küstennahe Ansiedlungen, erlaubte jedoch Spielcasinos im Landesinneren. Das Problem der Müllentsorgung sowie die teilweise mangelhafte Versorgung mit Trinkwasser ist jedoch nicht gelöst, da grosse Mengen Süsswassers aus der öffentlichen Wasserversorgung abgeleitet und dazu benutzt werden, die Swimming Pools der Resorts zu füllen.
Die Neubauten beschränken sich weitgehend auf die unmittelbare Umgebung der leicht zugänglichen Strände am Arabischen Meer. Neben den Urlaubsressorts können Touristen aber auch noch zahlreiche ruhige Orte mit dennoch guter allgemeiner Versorgung finden. |
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| Kreditkarten |
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Kreditkarten werden in grösseren Städten akzeptiert. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an den Aussteller der betreffenden Karte. |
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| Landeswährung |
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| Banknoten |
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Einfuhr:
Lokalwährung verboten
Fremdwährung frei, ab USD 5'000.-- Deklaration obligatorisch; auch für Travelers Cheques
Ausfuhr:
Lokalwährung verboten
Fremdwährung eingeführte und deklarierte Beträge abzüglich Umtausch
Bemerkungen
Wechsel- und Einlösebelege für den Rückumtausch aufbewahren.
Strenge Strafbestimmungen bei Verstössen gegen die Devisenvorschriften. |
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| Reisedokumente |
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Die Botschaften stellen das Besuchervisum aus, das jeder Tourist aus Europa zur Einreise nach Indien benötigt. Es ist sechs Monate gültig. Voraussetzung ist ein Reisepass mit mindestens sechsmonatiger Gültigkeitsdauer ab Einreise. Für bestimmte Restricted Areas braucht man eine Sondergenehmigung, welche Gebiete das sind, erfahren Sie bei den Botschaften. Vor Reisen in das Gebiet um Ayodhya (Uttar Pradesh), Jammu, Kashmir und Ladakh, ins Grenzgebiet zu Pakistan sowie in die Teilstaaten Assam, Tripura, Nagaland, Manipur und Meghalaya wird derzeit ausdrücklich gewarnt. |
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| Botschafts Adressen |
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| Hauptstadt |
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Neu Delhi (New Delhi) |
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| Sprache |
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Amtssprache: Hindi
Verständigungsmöglichkeit :Englisch |
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| Zeitverschiebung |
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+ 4,5 h / + 3,5 h während unserer Sommerzeit |
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| Stromspannung |
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220 Volt / Adapter erforderlich |
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| Autofahren |
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Es herrscht Linksverkehr!
Für Automieten ist der internationale Führerausweis erforderlich.
Mindestalter für Automieten ist 21 Jahre, je nach Firma.
Es wird empfohlen, ein Fahrzeug mit Fahrer zu mieten.
Blutalkoholgrenze: 0.0 ‰.
Die Strassen sind in schlechtem Zustand. Vorsichtiges Fahren wird dringend empfohlen. |
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| Weitere Infos |
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Sicherheit
Aufgrund von Spannungen wird von Reisen in den Teilstaat Jammu & Kaschmir dringend abgeraten.
Von Reisen in das Grenzgebiet zu Pakistan und in die Teilstaaten Assam, Tripura, Nagaland, Manipur und Meghalay wird abgeraten.
Reisenden, die sich in dieses Land begeben wollen, wird empfohlen, vor und während der Reise die aktuelle Sicherheitslage für Besucher in Erfahrung zu bringen.
Den Besuchern wird empfohlen, die elementaren Sicherheitsregeln zu beachten und sich bei den lokalen Polizeikräften über eventuelle Risiken je nach Reiseroute und Reiseziel zu erkundigen.
Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck, teure Kameras, etc.) auf sich.
Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden.
Nachtfahrten vermeiden.
Besondere rechtliche Bestimmungen
Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Bauten (Flughäfen, Brücken usw.) ist verboten.
Sehr strenge Gesetze zur Drogenbekämpfung. |
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Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der vorliegenden Länderinformationen und lehnt jede Haftung für eventuell eintretende Schäden ab. |
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